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Aggression gegenüber Artgenossen

Situation: Zwei Häsinnen, die im Alter von 10 und 12 Wochen zusammengesetzt wurden und gut miteinander auskamen, vertragen sich plötzlich nicht mehr. Vor allem das durchsetzungsfähigere (dominante) Weibchen jagt das andere immer häufiger durch den Zimmerkäfig, reitet bei ihr auf, und manchmal kommt es zu hefitigen Beißereien zwischen beiden Tieren.



Ursache: Mit Beginn der Geschlechtsreife (ab 3 Monaten) und bei Häsinnen besonders in der Zeit der Paarungsbereitschaft (Brunst), können auch zwischen zwei Weibchen, die bisher friedlich zusammengelebt haben, Aggressionen auftreten. Eine Häsin, die Junge aufzihen muss, verteidigt immer ihr Heim 1. Ordnung. Beim Wildkaninchen ist das der Bau, beim Hauskaninchen der Stall oder Zimmerkäfig Leben zwei rangniedrigere (subdominante) Weibchen zusammen, kommt es meist nicht zu Aggressionen. Eine >>Rudelführerin<< jedoch kann während ihrer Brunst äußerst aggressiv werden und versuchen, ihreweibliche Rivalin aus ihrem Revier zu vertreiben.



Abhilfe: Entschärfen Sie den Konflikt, indem Sie beide Tiere in getrennte Zimmerkäfige setzten. Trotzdem sollte der Kontakt erhalten bleiben, das heißt, beide Weibchen dürfen weiterhin zusammen in der Wohnung frei laufen und haben auch durch die Käfiggitter hindurch Sichtkontakt. Kommt es während des Auslaufs geegentlich zu Verfolgungsjagden, verlaufen diese zumeist harmlos, da sich die >>Verfolgte<< durch Flucht eventuellen Angriffen entziehen kann. In einem gemeinsamen Zimmerkäfig ist dies nicht möglich. Nach Ende der Brunst beruhigt sich die Häsin meist und verträgt sich wieder mit der anderen. Häsinnen, die nicht zur Zucht eingesetzt werden, verhalten sich im Laufe der Jahre ebenfalls ruhiger.

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