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Informationen  
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Das Käfiginventar

-Futtergefäße:

Der Futternapf sollte vor allem standfest, gut zu reinigen und nagefest sein. Gut geeignet sind schwere Näpfe aus glasiertem Ton oder Steingut. Kunststoff- oder Edelstahlnäpfe kippen zu schnell um, erstere werden angenagt.



Empfehlenswert ist ein Napf mit einem Innendurchmesser von 17 cm, damit auch Grün- und Saftfutter hineinpassen. Ein nach innen gebogener Rand erschwert zusätzlich das Herausscharren des Futters. Jungen Kaninchen reicht man anfangs einen kleineren Napf, da sie sich gerne ins Futter setzen und es so verschmutzen. Trockenfutter kann man dem Kaninchen auch in einem automatischen Futterspender anbieten. Er wird am Käfiggitter eingehängt und hat den Vorteil, dass das Futter nicht durch Kot oder Urin verschmutzt wird. Jedoch sollte er, genauso wie der Futternapf am Boden, stets nur die Tagesration enthalten, sonst frißt das Kaninchen aus Langeweile zuviel und verfettet.

-Trinkgefäß:

Frisches Trinkwasser muss dem Kaninchen jederzeit zur Verfügung stehen. Hierzu eignet sich am besten eine Nippeltränke, die am Kafiggitter eingehängt wird. Wählen Sie eine Kunststoffflasche mit Kugelventil im Trinkröhrchen, damit kein Wasser in den Käfig tropft. Größere Tränken mit 450 ml haben den Vorteil, dass sie zwei durstigen Kaninchen auch mal übers Wochenende hinaus genügend Wasser spenden, wenn Sie einmal nicht zu Hause sind.



Eine Schüssel als Trinkgefäß gehört nicht in den Zimmerkäfig. Das Kaninchen verunreinigt das Trinkwasser durch Kot, Urin und Einstreu. So entsteht ein idealer Nährboden für Bakterien.

- Heuraufe:

Die tägliche Heuration reicht man dem Kaninchen am besten in einer Raufe, die am Käfiggitter eingehängt wird. Muss sich Ihr Zwerg ein wenig recken, um ans Heu zu gelangen, tut ihm diese Bewegung nur gut und hält ihn fit. Einfach auf den Käfigboden gelegt, würde das Heu zu schnell plattgetreten und verunreinigt.

- Häuschen zum Ausruhen:

Wildkaninchen sind Höhlenbewohner, und auch ein Zwergkaninchen fühlt sich geborgener, wenn es eine Zufluchtsmöglichkeit hat. Dies kann anfangs ein stabieler Pappkarton sein, ohne Boden, in den Sie ein Einschlupfloch schneiden. Ist der Karton zernagt und verschmutzt, wechselt man ihn einfach gegen einen frischen aus. Wollen Sie dem Tier ein >>haltbareres<< Häuschen kaufen, dann bietet der Zoofachhandel hier verschiedene Kaninchenheime aus Kunststoff oder Holz an. Ein Häuschen aus unbehandeltem Massiv- oder Sperrholz ist tiergerecht und natürlich, verschmutzt aber sehr schnell. Behandeln Sie das Holz mit einer ungiftigen Naturharzöllasur (Naturbaumarkt), die dem am Holz nagenden Zwergkaninchen nicht schadet.

Als weiteren Ruheplatz und erhöhten Ausguck, wie es das Kaninchen liebt, können Sie zusätzlich ein Holzbrett in die Käfiggitter einhängen.

Kaninchen Shop


 
 

 

Der richtige Käfigstandort

 

Die Einstreu

 

Die Kaninchentoilete

 

Auslauf in der Wohnung

 

Leben auf dem Balkon

 

Sommerfrische im Garten